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Personal - Lexikon von A bis Z

Arbeitssicherheit

Der Begriff der Arbeitssicherheit umfasst alle Maßnahmen, die zur Kontrolle und Minimierung von Gefahren am Arbeitsplatz sowie zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten getroffen werden. Als Bestandteil des Deutschen Arbeitsschutzgesetzes bestehen die Aufgaben der Arbeitssicherheit in:

  • der Unfallverhütung,
  • der Minimierung / Ausschaltung von Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz,
  • sowie der menschengerechten, ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.


Beauftragte für die Arbeitssicherheit eines Unternehmens tragen nach deutschem Gesetz eine hohe Verantwortung, da sie persönlich straf- und zivilrechtlich bei nicht Einhaltung entsprechender Regelwerke und Normen belangt werden können. Die Rechtsgrundlage für die Arbeitssicherheit bilden in Deutschland:

  • das ArbSchG (Arbeitsschutzgesetz),
  • das ASiG (Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit),
  • sowie die gesetzliche Unfallversicherung gemäß Sozialgesetzbuch SGB VII.


Die Einhaltung der dort festgelegten Regelungen werden durch staatliche Ämter und Träger der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) kontrolliert. Zu diesen gehören, neben Gewerbeaufsichtsämtern, Unfallkassen und Berufsgenossenschaften. Deren Unfallverhütungsvorschriften stellen in Deutschland verbindlich geltendes Recht dar.

Gemeinsam mit ergonomischen, gesundheitsfördernden und psychologischen Ansprüchen an eine menschengerechte Gestaltung eines Arbeitsplatz bildet die Arbeitssicherheit ein komplexes System, welches sich in das Qualitätsmanagement eines jeden Unternehmens integriert.

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