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Perspektive Ausbildung: Piening Personal fördert Handwerk

Piening Personal | 10.07.2017

Jugendliche fördern und bei der Berufswahl begleiten – Mit dem Projekt „Perspektive Ausbildung“ setzt sich Piening Personal für Jugendliche in der Berufsorientierung im Handwerk ein. Individuelle Unterstützung sowie eine intensive Qualifizierungsphase ermöglichen einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf. Zwölf Jugendliche haben bereits einen Ausbildungsplatz. 

Wissen, wo die eigenen Stärken liegen und herausfinden, welcher Beruf am besten zu einem passt – nach der Schule erfahren Schülerinnen und Schüler erstmalig, was es bedeutet am Berufsleben teilzunehmen. Für viele junge Menschen stellt dies eine Herausforderung dar. Die „Perspektive Ausbildung“ setzt an der entscheidenden Schnittstelle an und ermöglicht den Jugendlichen bereits während der Schulzeit Einblicke in verschiedene Handwerkberufe. Die Agentur für Arbeit Essen, Veranstalter der Initiative, fördert damit die Ausbildungsreife und hilft Schülerinnen und Schülern, die kurz vor ihrem Hauptschulabschluss stehen, bei der Berufswahl. Der Personaldienstleister Piening Personal beteiligt sich bei dem Projekt mit einem 5-stelligen Betrag.

Einblick in die Welt der Handwerksberufe

20 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 und 17 Jahren starteten im September 2015 in das Projekt „Perspektive Ausbildung“. Mit Motivation und Durchhaltevermögen gelang es 18 Teilnehmern das Projekt für sich erfolgreich zu Ende zu führen. Die Jugendlichen konnten mit Hilfe der Kreishandwerkerschaft Essen in Handwerksberufe hineinschnuppern und in Werkstattphasen ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Mit erfahrenen Ausbildern lernten sie die Arbeit in den Bereichen Konditorei, Metall, Holz und Elektro praktisch kennen. Regelmäßige Kompetenzfeststellungen und Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung in der Weststadt Akademie haben den Schülerinnen und Schülern geholfen, sich regelmäßig zu überprüfen. Zusätzlich wurde das Projekt von erfahrenen Pädagogen betreut. Alle Teilnehmer bestätigen, dass Sie in der Projektzeit an Erfahrung und Wissen dazu gewonnen haben:

Lars Edinger (16) aus dem Fachbereich Holz arbeitet mit den anderen Jugendlichen an der Fertigstellung einer großen Modell-Windmühle. Sie entspricht einem Werkstück, wie es sonst im 2. Ausbildungsjahr angefertigt wird. Er erzählt: „Seitdem ich weiß, was ich genau machen möchte, sind meine Schulnoten besser geworden.“ Sein Meister Lothar Bolte vermittelte den Jugendlichen neben der Begeisterung für den Beruf auch das notwendige Wissen im Umgang mit Material und Werkzeug.

Niklas Wick (16) hat besonderen Grund sich zu freuen. Er gehört zu den zwölf Teilnehmern, die das Projekt mit einem Ausbildungsvertrag abschließen. Ihm hat besonders der Austausch mit den „richtigen“ Elektro-Azubis gefallen, die ebenfalls in den Werkstätten arbeiten. Mühelos erstellt er nach einem Schaltplan eine elektrische Schaltung, wie sie Auszubildende sonst erst am Ende des ersten Lehrjahres bauen. „Wir versuchen die Jugendlichen nicht mit Theorie zu überfrachten, damit sie schnell Erfolge erzielen“, erklärt Ausbildungsmeister Winfried Bolte seine Vorgehensweise. Der Erfolg gibt ihm Recht.

Stolz präsentiert Melina Schakowski (17) eine der Torten, die sie unter der Anleitung von Konditoren-Ausbilderin Irene Gereitzig hergestellt hat. Auch Melina fängt demnächst eine Ausbildung an. Begonnen hat alles mit Hefetieren, Berlinern und Keksen. Besonders beliebt ist dieser Handwerkszweig bei den anderen Mitarbeitern im Haus des Handwerks, weil selbstverständlich alles auch verkostet werden muss.

Schon familiär vorbelastet im Metallhandwerk ist Lea Steinweg (16). Diverse Familienmitglieder sind in Metallberufen tätig. „Mir war schon früh klar, dass ich das auch machen möchte“, sagt sie. Das Projekt habe ihr dazu noch die Bestätigung gegeben. Auch sie hat bereits einen Ausbildungsplatz, was ihren Ausbilder Lucian Sich stolz macht. „Frauen sind in diesem Bereich noch selten, aber es werden immer mehr“, stellt er fest.

Gemeinsam zum Ausbildungsplatz

Projektleiterin Claudia Schlitt hat die Teilnehmer während der zweijährigen Projektlaufzeit begleitet: „Die Teilnehmer haben an Persönlichkeit gewonnen und ihre schulischen Leistungen wurden durchgängig besser. Ich bin mir sicher, dass alle ihren Weg machen werden“, sagt sie, „auch wenn nicht alle sofort einen Ausbildungsplatz bekommen haben“. Selbst die Erkenntnis, dass es noch weiterer Vorbereitung für den Schritt in den Beruf braucht, sei ein wichtiger Schritt in die Zukunft. „Als Personaldienstleister sehen wir die Knappheit in den gewerblichen Ausbildungsberufen – speziell im Handwerk. Mit unserem Engagement möchten wir dazu beitragen, die Fachkräftelücke in diesem Bereich zu schließen“, sagt Ulrich Schäfer, Regionalleiter von Piening Personal. 

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