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Was muss ich bei einer Übernahme vom Kunden beachten?

Piening Personal | 14.11.2018

Immer mehr Menschen bleiben kleben. Was manche in Schulzeiten oft als negativen Höhepunkt erleben, ist in der Arbeitswelt geradezu eine erfreuliche Entwicklung. Rund ein Drittel der Zeitarbeitnehmer erhalten eine Folgeanstellung in dem Unternehmen, bei dem sie zuletzt im Einsatz waren – und bleiben damit „kleben“. Der sogenannte „Klebeeffekt“ stellt sich bei Zeitarbeitern immer häufiger ein. Das belegen aktuelle Studien. Damit die Übernahme gelingt, müssen Arbeitnehmer einige Punkte beachten.

Kündigungsfristen beachten

Möchte ein Zeitarbeitnehmer künftig bei dem aktuellen Einsatzbetrieb fest angestellt werden, muss er fristgerecht seinen Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma kündigen. Denn das aktuelle Arbeitsverhältnis bleibt solange gültig, bis die Kündigung eingegangen ist und die mit der Zeitarbeitsfirma vereinbarte Kündigungsfrist verstrichen ist. Erst danach beginnt das Arbeitsverhältnis mit dem neuen Arbeitgeber.

 

Vermittlungsprovision betrifft nur Unternehmen

In manchen Fällen veranschlagen Zeitarbeitsfirmen eine Vermittlungsgebühr von dem Unternehmen, das einen Zeitarbeiter unter Vertrag nehmen möchte. Sie ist nur dann fällig, wenn zuvor eine Vermittlungsgebühr vereinbart worden ist. Diese Provision betrifft jedoch nicht den Arbeitnehmer.

 

Verhandlungen für das neue Beschäftigungsverhältnis

In den Vertragsverhandlungen mit seinem künftigen Arbeitgeber kann der ehemalige Zeitarbeiter versuchen, eine kürzere Probezeit zu vereinbaren. In manchen Fällen können sich die Arbeitskräfte die Tätigkeit als Zeitarbeiter als Betriebszugehörigkeit anerkennen lassen. Das kann hinterher positive Auswirkungen haben, zum Beispiel auf das Erreichen höherer Gehaltsstufen – nur eine der vielen positiven Facetten des Klebeeffekts.

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