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Ausbildung bei Piening Montage: Wie dich der richtige Arbeitgeber auf deinem Weg begleitet

Piening Personal | 01.08.2018

Hallo, mein Name ist Magdalena Papke, ich beende gerade mein zweites Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Büromanagement. Mein Weg bis zur Ausbildung bei Piening verlief etwas anders als für gewöhnlich – zumindest kann ich das sagen, nachdem ich die anderen Azubis in der Berufsschule kennengelernt habe. Ich bin keine 18 mehr, sondern 28. Ich wohne nicht mehr bei meinen Eltern, ich bin selber Mutter. Auch Deutsch ist nicht meine Muttersprache und ist besonders im Schriftlichen noch eine kleine Herausforderung für mich. Vor acht Jahren habe ich mich entschieden, für die Arbeit von Polen nach Deutschland zu kommen. Warum ich jetzt an diesem Schreibtisch sitze und genau dieser Job für mich der Richtige ist, möchte ich euch gerne erzählen.

„Frau Papke, wir fangen langsam an“ – das hat mein jetziger Ausbilder nach dem Bewerbungsgespräch zu mir gesagt. „Neue Leute, fremdes Unternehmen, die Sprache und dann kommt auch noch die Schule dazu, das wäre ziemlich viel auf einmal“. So kam es dazu, dass ich vor dem Ausbildungsstart ein dreimonatiges Praktikum absolvierte und mich langsam an die neue Situation gewöhnen konnte. Als alleinerziehende Mutter hatte ich so genug Zeit, den Alltag zu strukturieren – von der Kinderbetreuung über Arzt- und Behördentermine bis zum Haushalt. Alles musste funktionieren. Später kamen dann noch die Hausaufgaben und die Prüfungsvorbereitungen dazu. Zeit für mich und meine Freunde möchte ich natürlich auch gerne haben. Das klingt nicht nur stressig, das ist es auch. Aber es lohnt sich. Mit der Ausbildung möchte ich die Basis dafür schaffen, selbstständig zu werden und ohne Hilfe von Außen die Wünsche und Bedürfnisse meines Sohnes und mir zu erfüllen.

Und plötzlich hilft es mir, dass ich polnisch spreche

Bei Piening Montage dreht sich alles um Auslandsrekrutierung und Personaldienstleistung. Wir suchen für Kundenunternehmen die richtigen Mitarbeiter und andersrum für den Bewerber den passenden Job. Unsere Mitarbeiter und Bewerber kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus unterschiedlichen Ländern. Und hier kommen meine polnischen Sprachkenntnisse ins Spiel. Gemeinsam mit vielen anderen Kollegen betreue ich unsere polnischen Mitarbeiter und rekrutiere Bewerber für technisch-gewerbliche Jobs in Deutschland. Neben Übersetzungshilfen aller Art, führe ich auch Bewerbungsgespräche per Telefon, bin bei Einstellungen dabei, stehe unseren Mitarbeitern für Fragen zur Verfügung und kümmere mich um viele verschiedene Statistiken. Die Aufgaben sind vielfältig und es wird wirklich nie langweilig. Meine kleinen Schwächen, die ich im Deutschen noch habe, stellen keinerlei Schwierigkeit dar. Ich verstehe unsere Mitarbeiter sprachlich und kulturell. Besonders Letzteres ist in vielen Fällen von Vorteil und hilft, Probleme schneller zu lösen.

Da ich schon immer mit Menschen arbeiten wollte, ist der Personalbereich genau das Richtige für mich. Denn neben der Administration der Einsätze unserer Mitarbeiter und der Organisation ihrer Dienstreisen, führe ich mit meinen Kollegen auch Arbeitsplatzbesichtigungen durch. Hier habe ich die Möglichkeit, die Arbeit unserer Mitarbeiter mit eigenen Augen zu sehen und habe die Chance, sie so besser zu verstehen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Ich weiß, welche Arbeits- und Schutzkleidung ein Elektriker braucht, wie seine Arbeit aussieht und was ein Techniker im Bereich Sanitär, Heizung, Klima (SHK) macht. Vor zwei Jahren hätte ich mit diesen Berufen rein gar nichts anfangen können. Ich erhalte immer wieder Einblicke in neue Bereiche. In der Weihnachtszeit planen wir eine besonders große Tour, in der wir alle Mitarbeiter mit Unterlagen fürs neue Jahr besuchen. Außerdem haben wir ein Weihnachtspräsent für jeden einzelnen Mitarbeiter dabei – darüber ist die Freude immer besonders groß ;-)

Zu meinen Aufgaben gehören auch das Pflegen vieler Listen und das Arbeiten in verschiedenen IT-Systemen und Datenbanken, um zum Beispiel Bewerberprofile zu erfassen. Diese werden stets von mir gepflegt und auf dem aktuellsten Stand gehalten. Dafür erstelle ich Arbeitszeugnisse, kontrolliere Stundenlöhne und -zettel, trage Qualifikationen, zusätzliche Fähigkeiten und Sprachkenntnisse  der Mitarbeiter ein. Von der Krankmeldung, dem Urlaubsantrag über den Arbeitsunfall bis zur Vorbereitungen für die Abrechnung – ich halte alles ganz genau nach.

All die tollen Aufgaben wären nichts ohne unser Team. Wir verstehen uns gut und beginnen jeden Tag mit einem Lächeln. Meine Kollegen sind hilfsbereit und erklären mir Dinge gerne auch zweimal, ohne dabei die Geduld zu verlieren. Als Azubi bin ich voll in das Tagesgeschäft integriert, habe eigene Aufgaben und kann selbstständig arbeiten. Das Besondere bei Piening ist, dass Azubis auch interne und externe Seminare nutzen können. Wir lernen zum Beispiel in Webinaren, worauf man achten muss, wenn man Stellenanzeigen schaltet und welche Kanäle für welche Zielgruppe die richtigen sind. Außerdem gibt es abteilungsübergreifende Azubi-Projekte, wie die Organisation verschiedener Veranstaltungen und Messen.

Neben meiner Rolle als Mutter schätze ich diese berufliche Herausforderung und freue mich darüber, dass ich mich bei Piening verwirklichen kann. Piening hat mir die Möglichkeit gegeben, meine Arbeitszeit flexibel mit den Kollegen abzustimmen. Gemeinsam führen wir Listen und organisieren die Aufgaben so, dass alles erledigt wird und die Stundenzahl entsprechend abgearbeitet wird. Das klappt gut und macht das Arbeiten in einem Familienunternehmen besonders. Und gerade weil es bei Piening ganz normal ist, Job und Kind zu vereinbaren, fühle ich mich als alleinerziehende Mutter nicht als Sonderfall. Ich sehe es als Chance und Herausforderung zugleich und freue mich, hier zu arbeiten. Als ich vor meiner Ausbildung mein Praktikum begonnen habe und ich das erste Mal durch die Tür bei Piening gegangen bin, habe ich selbst noch nicht daran geglaubt, dass ich die Ausbildung wirklich abschließen würde. Jetzt sehe ich das Ziel schon vor Augen und denke an die Zeit danach, die ich hoffentlich auch weiter mit meinem Team verbringen werde. In vielerlei Hinsicht kann ich sagen, dass ich meinen Wunschjob gefunden habe.

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