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Mama geht auch zur Schule

Piening Personal | 18.07.2018

Magdalena, 28 Jahre aus Polen

Broteschmieren, meinen Sohn aufwecken und vielleicht mache ich auch noch eine Maschine Wäsche an: Mein Wecker klingelt um sechs, zur Kita geht es um sieben. Dazwischen schaue ich mir noch einmal die Formeln für den Test in Rechnungswesen an. Ich bin durchgetaktet, organisiert – alles funktioniert. Auch das mit der Freizeit bekomme ich gut hin. In wenigen Wochen geht es für meinen Kleinen in die Schule. Das findet er toll, schließlich geht Mama da ja auch hin. Das stimmt zwar nur zum Teil, aber es hebt seine Vorfreude auf den neuen aufregenden Lebensabschnitt. Warum das nur halb stimmt? Ich mache eine Ausbildung bei Piening. Zwei Tage in der Woche drücke ich die Schulbank, drei Tage arbeite ich im Betrieb.

Welche Herausforderungen kamen mit der Ausbildung auf mich zu?

Zuallererst war da natürlich die Sprache. Ich war 20 Jahre als ich mich entschied, für die Arbeit von Polen nach Deutschland zu kommen. Meine Nachbarin hat mir Stück für Stück Deutsch beigebracht. Anfangs haben wir uns mit Händen und Füßen unterhalten, dann kamen immer mehr Wörter dazu. Durch sie bin ich auch auf die Idee gekommen, mich für eine Ausbildung zu bewerben. Dafür bin ich ihr bis heute sehr dankbar. Nachdem ich mich einigermaßen auf Deutsch verständigen konnte, war der Grundstein für eine Ausbildung gelegt und ich begann, mir konkrete Gedanken zu machen: Wie organisiere ich die Kinderbetreuung? Insbesondere dann, wenn der Kleine krank wird oder in der Kita Ferien sind? Wie soll ich mit dem Ausbildungsgehalt die Ausgaben decken? Und wie kann ich die Anforderungen an die Arbeitszeiten erfüllen? All das hatte ich vor Augen und machte meine Entscheidung für den neuen Lebensabschnitt nicht leichter.

Was hat mich trotzdem motiviert?

Ich wusste natürlich, dass es als Alleinerziehende nicht einfach wird, Job und Kind unter einen Hut zu bekommen. Die Motivation, diesen Schritt trotzdem zu gehen, die hat mir mein Sohn gegeben. Als Mutter habe ich die Ausbildung mit einer besonderen Einstellung angefangen. Ich habe mir immer gesagt und sage es mir auch immer noch: „Magda, du machst das für euch beide.“ So übernehme ich das Verantwortungsbewusstsein, das ich für mein Kind habe, automatisch mit ins Berufsleben. Schließlich bin ich mir als Elternteil darüber bewusst, was mein Ziel ist. Ich möchte als gutes Beispiel vorangehen und meinem Kind die beste Zukunft ermöglichen. Durch seine Bedürfnisse und Wünsche, wie die Mitgliedschaft im Sportverein oder die Kindergartenbeiträge, treibe ich mich immer wieder an, mein Bestes zu geben, um den Job nicht zu vernachlässigen oder gar zu verlieren. Heute denke ich, dass genau das mein Vorteil ist.

Warum die Ausbildungsstelle optimal zu mir passt?

Zugegeben, etwas Glück, dass ich genau hier gelandet bin, war dabei. Ich habe die Ausschreibung zur Kauffrau für Büromanagement von Piening Montage im Internet gefunden und mich beworben. Das Besondere bei Piening Montage ist, dass ich hier auf Deutsch und Polnisch arbeite. Wir beschäftigen viele polnische Mitarbeiter, die durch uns betreut werden. Ich habe viel Kontakt zu Bewerbern und übernehme gemeinsam mit Kollegen Kundenbesuche auf Baustellen, bei denen unsere Mitarbeiter eingesetzt sind. Die Aufgaben sind vielfältig und es wird nie langweilig. Außerdem hat Piening mir die Möglichkeit gegeben, meine Ausbildung in einer verkürzten Stundenzahl durchzuführen. So habe ich mehr Zeit für mein Kind und kann private Termine besser mit dem Job vereinbaren.

Was mir besonders gefällt?

Mir gefällt zum einen das Aufgabengebiet der Auslandsrekrutierung und Personaldienstleistung – es ist vielfältig und bei uns ist immer etwas los. Zum anderen sind es die Rahmenbedingungen. Ich wurde herzlich ins Team aufgenommen und meine Kollegen sind immer hilfsbereit. Viele von uns haben kleine Kinder und wir teilen uns die Aufgaben und die Arbeitszeiten so ein, dass wir flexibel reagieren können, zum Beispiel wenn ein Kind krank wird. Außerdem gibt es auch schon für Azubis Weiterbildungen und die Möglichkeit, interne und externe Seminare zu besuchen. Wir dürfen Projekte übernehmen und organisieren Veranstaltungen selbstständig, zum Beispiel die Messe MyJob OWL. Diese ganz andere Verantwortung neben meiner Rolle als Mutter bedeutet mir viel und macht gleichzeitig großen Spaß. Wenn ich Piening im Ganzen betrachte, schätze ich die Stabilität und Sicherheit des Familienunternehmens. Ich habe sehr gute Chancen übernommen zu werden und langfristig einen guten Arbeitsplatz zu haben. Das sehe ich an meinen Kollegen, von denen viele schon zehn oder zwanzig Jahre hier sind. Als Mutter ist mir diese Sicherheit sehr wichtig. Ein Wechsel kommt für mich nicht infrage.

Was ich euch noch sagen möchte?

Kinder sind keine Hindernisse für die berufliche Erfüllung, sondern die beste Art sich zu motivieren. Denkt nicht so viel nach, macht einfach. Der richtige Moment, in dem alles perfekt wirkt, wird niemals kommen. Wenn ihr etwas in eurem Leben verändern wollt, tut es jetzt. Schließlich brauchen Kinder Eltern, die auch mit ihrem eigenen Leben zufrieden sind. Wenn du selbst glücklich bist, ist dein Kind es auch :)

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