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Streik im Betrieb – wie betrifft mich das?

Piening Personal | 05.07.2018

Demo auf dem Betriebsgelände, Transparente, laute Trillerpfeifen, geschlossene Werktore ... Wer hätte das gedacht: Beinahe so alt wie das Arbeiten selbst ist der Arbeitsstreik. Der erste Streik der Geschichte – den gab es vor über 3.000 Jahren im Alten Ägypten. An den Motiven, die Arbeit niederzulegen, hat sich seither nichts geändert. Wohl aber die Arbeitswelt. Die kennt nämlich längst feste Regeln, auch für den Protest. 

Streik als Zeitarbeiter: „Dabei sein ist alles?“

Wichtig zu wissen: Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen gelten spezielle Verhaltensregeln, wenn in dem Betrieb, in dem sie gerade eingesetzt sind, gestreikt wird. Das olympische Motto „Dabei sein ist alles?“ gilt hier nicht. Vielmehr muss es heißen: Informiert zu sein ist alles. Findet in einem Einsatzbetrieb ein Streik statt, meldet sich die Zeitarbeitsfirma bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und teilt ihnen die weitere Vorgehensweise mit. Sollten die Zeitarbeitnehmer nicht vom Arbeitgeber (der Zeitarbeitsfirma) über einen Streik informiert worden sein, kontaktieren sie die Zeitarbeitsfirma und verständigen diese über den Streik in ihrem Einsatzbetrieb. Die Meldung kann auch formlos erfolgen.

 

Immer neutral in Streiksituationen

Personaldienstleister, die zu den Verbänden iGZ oder BAG gehören, haben sich tarifvertraglich dazu verpflichtet, ihre Beschäftigten nicht bei Streiks einzusetzen. Dazu gehören auch wir von Piening. Deshalb dürfen Sie auch dann, wenn Sie nicht selbst streiken, für die Zeit des Streiks nicht in der Einsatzfirma arbeiten. In diesem Fall werden Sie häufig einem neuen Betrieb zugeordnet. Kein Zeitarbeitnehmer darf als Streikbrecher eingesetzt werden. Das ist gesetzlich festgelegt. Abweichende Vereinbarungen gelten nur im Einzelfall, zum Beispiel im Notdienst.

 

Streik im Nahverkehr: Trotzdem pünktlich zur Arbeit

Übrigens: Streiken andere, beispielsweise im Nahverkehr, dann entschuldigt das keineswegs, im Job zu spät zu kommen. Selbst wenn Bus und Bahn nicht fahren, gilt es immer, pünktlich zur Arbeit zu kommen. Wer den Streik der anderen als Ausrede nutzt, kann eine Abmahnung riskieren, auch wenn es nur einmal passiert. Denn wegen der Ankündigung hätte der Arbeitnehmer ja vorsorgen können – anders als bei einem überraschenden Wintereinbruch oder bei einem Zugunglück. 

Bei weiteren Fragen zum Thema Streik stehen Ihnen Ihre Ansprechpartner bei Piening gerne zur Verfügung!
 

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