Der GVP-Tarifvertrag – früher als iGZ-Tarifvertrag bekannt – regelt die Arbeitsbedingungen für Zeitarbeitende in Unternehmen, die Mitglied im Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP) sind. Ab dem 01.01.2026 tritt das neue DGB/GVP-Tarifwerk in Kraft und ersetzt die bisherigen iGZ- und BAP-Tarifverträge.
Der GVP-Tarifvertrag besteht aus mehreren Verträgen:
Zeitarbeitende werden nach Qualifikation einer von neun Entgeltgruppen zugeordnet. Je höher die Gruppe, desto höher der Tariflohn. Ein Überblick:
| Entgeltgruppe (EG) | Stundensatz in Euro |
| EG1 | 14,96 |
| EG 2a | 15,29 |
| EG 2b | 15,69 |
| EG 3 | 16,69 |
| EG 4 | 17,65 |
| EG 5 | 19,78 |
| EG 6 | 21,97 |
| EG 7 | 25,56 |
| EG 8 | 27,36 |
| EG 9 | 28,70 |
Der GVP-Tarifvertrag sorgt für faire Löhne, klare Regeln und transparente Arbeitsbedingungen. Er ist die Grundlage für ein gutes Miteinander in der Zeitarbeit – für Mitarbeitende wie für Arbeitgeber.
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