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Mindestlohn Zeitarbeit

Mindestlohn in der Leiharbeit: Die Regelungen

Beschäftigte, die in der Zeitarbeit arbeiten, haben einen Anspruch auf Mindestlohn. Wie hoch ist der Mindestlohn und was man außerdem zu dem Thema wissen sollte:

Für Beschäftigte in der Zeitarbeit gibt es einen Mindestlohn, der im Tarifvertrag festgelegt ist. Die Höhe des Mindestlohns hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Der Branche, in der der Zeitarbeitnehmende eingesetzt wird
  • Der Qualifizierung; also davon, welche Ausbildung der Mitarbeitende hat
  • Dem Tätigkeitsfeld, in dem der Zeitarbeitnehmende eingesetzt wird

Wie hoch ist der Mindestlohn für Zeitarbeitnehmende?

Alle Beschäftigte in Deutschland haben einen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro. Die Tarifgemeinschaft Leiharbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), der auch der Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP) angehört, hat sich jedoch darauf geeinigt, dass der Mindestlohn in der Zeitarbeit über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen soll.

Für Beschäftigte in der Zeitarbeit bedeutet das: Sie bekommen seit dem 1. Januar 2024 mindestens 13,50 Euro pro Stunde.

Tariflohn in der Zeitarbeit ab Januar 2024

Beschäftigte, die in der Zeitarbeit eingesetzt sind, bekommen ab Januar 2024:

  • Entgeltgruppe 1: 13,50 Euro pro Stunde
  • Entgeltgruppe 2a: 13,80 Euro pro Stunde
  • Entgeltgruppe 2b 14,15 Euro pro Stunde

Beschäftigte, die länger als neun Monate ununterbrochen im Kundenbetrieb eingesetzt sind, bekommen:

  • Entgeltgruppe 1: 13,70 Euro pro Stunde
  • Entgeltgruppe 2a: 14,01 Euro pro Stunde
  • Entgeltgruppe 2b 14,36 Euro pro Stunde

Beschäftigte, die länger als zwölf Monate ununterbrochen im Kundenbetrieb eingesetzt sind, bekommen:

  • Entgeltgruppe 1: 13,91 Euro pro Stunde
  • Entgeltgruppe 2a: 14,21 Euro pro Stunde
  • Entgeltgruppe 2b 14,57 Euro pro Stunde